Archiv |
|||||||||
Kündigung wegen Anzeige bei einer Behörde
|
|||||||||
Kann einem Arbeitnehmer gekündigt werden, der seinen Arbeitgeber bei einer Behörde anzeigt? Mit dieser Frage hatte sich das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein, Urteil vom 20. März 2012, Aktenzeichen 2 Sa 331/11, zu befassen. |
|||||||||
Ausbildung oder Arbeitsvertrag?
|
|||||||||
Deutsches Handwerksblatt vom 03.05.2012 |
|||||||||
Urlaubsanspruch während Arbeitsverhältnis ruht
|
|||||||||
Nach einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf vom 19. Januar 2012, Aktenzeichen: 15 Sa 380/11, entstehen während des Ruhenzeitraums keine Urlaubsansprüche, die einen durchsetzbaren Zahlungsanspruch begründen könnten, wenn ein Arbeitsverhältnis auf Grund konkludenter Vereinbarung der Parteien ruht. |
|||||||||
Stalking und fristilose Kündigung
|
|||||||||
Nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom 19. April 2012, Aktenzeichen: 2 AZR 258/11, stellt Stalking grundsätzlich einen wichtigen Grund im Sinne des § 626 Abs. 1 BGB dar, der eine außerordentliche fristlose Kündigung rechtfertigen kann. |
|||||||||
Auskunft über anderweitige Besetzung der Stelle
|
|||||||||
Nach einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 19. April 2012, Aktenzeichen: C-415/10, haben abgelehnte Bewerber keinen Anspruch auf Auskunft darüber, ob der Arbeitgeber am Ende des Einstellungsverfahrens einen anderen Bewerber eingestellt hat. |
|||||||||
Altersabhängige Staffelung der Urlaubsdauer
|
|||||||||
Mit Urteil vom 20. März 2012 – 9 AZR 529/10 – hat das Bundesarbeitsgericht entschieden, dass die Differenzierung der Urlaubsdauer nach dem Lebensalter in § 26 Abs. 1 Satz 2 TVöD Beschäftigte benachteiligt, die das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und deshalb gegen das Altersdiskriminierungsverbot verstößt. |
|||||||||
Persönliche Daten ausgeschiedener Arbeitnehmer
|
|||||||||
Nahezu alle Unternehmer unterhalten zwischenzeitlich Homepages. Auf diesen Homepages finden sich vielfach Daten und Profile der Mitarbeiter des Unternehmens. Oftmals werden Arbeitnehmer auch noch besonders erwähnt, etwa weil sie einen bestimmten Bereich des Unternehmens gezielt verstärken. |
|||||||||
Kündigung wegen Diebstahls geringwertiger Sachen
|
|||||||||
Mit Urteil vom 10. Juni 2010 – 2 AZR 541/09 – hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) den bundesweit bekannten Fall „Emmely“ wegen der Pfandbons entschieden und die seinerzeit ausgesprochene Kündigung für unwirksam erachtet. |
|||||||||
Rechtsweg für Geschäftsführer-Streitigkeiten
|
|||||||||
Werden GmbH-Geschäftsführer gekündigt, stellt sich regelmäßig die Frage, ob sie diese Kündigung (fristgebunden) im Wege einer Kündigungsschutzklage bei den Arbeitsgerichten angreifen können oder – nicht fristgebunden – gegen die Kündigung bei den ordentlichen Gerichten, dem Landgericht, klagen müssen. Verfahren bei den Landgerichten dauern deutlich länger. |
|||||||||
Schadensersatz wegen Gehaltseinbußen
|
|||||||||
Viele Arbeitnehmer erhalten neben einem vertraglichen Grundgehalt auch eine variable Vergütung. Diese variable Vergütung kann je nach den Umständen des Einzelfalls ein Vielfaches der fixen Grundvergütung ausmachen. |
|||||||||
Vergütung von Mehrarbeit/Überstunden
|
|||||||||
Das Bundesarbeitsgericht hat mit Urteil vom 22. Februar 2012 – 5 AZR 765/10 – entschieden, dass Arbeitgeber verpflichtet sind, geleistete Mehrarbeit zusätzlich zu vergüten, wenn diese Mehrarbeit den Umständen nach nur gegen eine Vergütung zu erwarten ist. Dies gilt unabhängig davon, ob eine Vergütungsregelung für Mehrarbeit im Betrieb besteht. Eine entsprechende objektive Vergütungserwartung ist dabei regelmäßig gegeben, wenn der Arbeitnehmer kein herausgehobenes Entgelt bezieht. |
|||||||||
Frage nach Schwerbehinderung
|
|||||||||
Wann darf ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer fragen, ob er schwerbehindert ist? Mit dieser Frage hatte sich erneut das Bundesarbeitsgericht zu befassen. Es hat mit Urteil vom 16. Februar 2012 – 6 AZR 553/10 – entschieden, dass jedenfalls nach sechs Monate bestehendem Arbeitsverhältnis, also nach dem Erwerb des Sonderkündigungsschutzes für behinderte Menschen, die Frage des Arbeitgebers nach der Schwerbehinderung zulässig ist. |
|||||||||
Kündigung Arbeitsverhältnis durch Bevollmächtigen
|
|||||||||
Eine wirksame Kündigung muss schriftlich durch den Arbeitgeber erfolgen. Arbeitgeber ist derjenige, der im Arbeitsvertrag als solcher bezeichnet ist. Bei juristischen Personen, beispielsweise bei einer GmbH, erfolgt die Kündigung durch das vertretungsberechtigte Organ, also den Geschäftsführer. Häufig kündigt jedoch nicht der Geschäftsführer selbst, sondern beispielsweise der Personalleiter. |
|||||||||
Das Nach-Tat-Verhalten eines Arbeitnehmers
|
|||||||||
Kann das Nach-Tat-Verhalten des Arbeitnehmers bei Ausspruch einer fristlosen Kündigung berücksichtigt werden? |
|||||||||
Das Problem der freiwilligen Sonderzahlungen
|
|||||||||
Es kommt vor, dass Arbeitgeber an ihre Arbeitnehmer Sonderzahlungen leisten, obwohl eine solche Zahlung nicht im Arbeitsvertrag geregelt ist. |
|||||||||
Eingliederungsmanagement und Betriebsrat
|
|||||||||
Nach einer neuen Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 07. Februar 2012, Aktenzeichen 1 ABR 46/10, muss der Arbeitgeber dem Betriebsrat mitteilen, welche Arbeitnehmer für ein Betriebliches Eingliederungsmanagement in Betracht kommt, damit der Betriebsrat seine diesbezügliche Überwachungspflicht erfüllen kann. Eine Zustimmung der betroffenen Arbeitnehmer ist hierfür nicht erforderlich. Ihrer namentlichen Benennung stehen auch weder datenschutzrechtliche Gründe noch das Unionsrecht entgegen. |
|||||||||
Tipps zur Beschäftigung von Praktikanten
|
|||||||||
Häufig werden in Unternehmen Praktikanten beschäftigt, ohne zu wissen, wie das Praktikantenverhältnis rechtlich einzuordnen ist. Es stellt sich die Frage, ob es sich um ein Arbeits- oder ein Berufsausbildungsverhältnis handelt, ob eine Vergütungspflicht besteht und ob die Praktikanten sozialversicherungsrechtlich anzumelden sind. |
|||||||||
Tarifliche Altersgrenze für Piloten
|
|||||||||
Am 18. Januar 2012, Aktenzeichen: 7 AZR 112/08, hat das BAG entschieden, dass die bei der Lufthansa tarifvertraglich vorgesehenen Altersgrenzen für Piloten von 60 Jahren unwirksam sind. Eine solche Altersgrenze stellt eine verbotene Diskriminierung wegen des Alters dar. Der Entscheidung liegt ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 13. September 2011 zugrunde. |
|||||||||
Altersdiskrminierung bei der Sozialauswahl
|
|||||||||
Will ein Arbeitgeber betriebsbedingte Kündigungen aussprechen, hat er gemäß § 1 Abs. 3 Kündigungsschutzgesetz (KSchG) eine sogenannte Sozialauswahl zu treffen. Er hat im Rahmen dieser Sozialauswahl die Dauer der Betriebszugehörigkeit, das Lebensalter, die Unterhaltspflichten und die Schwerbehinderung der Arbeitnehmer ausreichend zu berücksichtigen. |
|||||||||
Diskriminierung wegen Auskunftsverweigerung
|
|||||||||
Nach einem Vorschlag des EuGH-Generalanwalts vom 12. Januar 2012, C-415/10, könne die Auskunftsverweigerung gegenüber einem erfolglosen Bewerber für eine Diskriminierung sprechen. Zwar können erfolglose Bewerber, die eine Diskriminierung vermuten, vom Arbeitgeber keine Auskunft darüber verlangen, ob und aufgrund welcher Kriterien dieser einen anderen Bewerber eingestellt hat, eine Auskunftsverweigerung könne aber eine Diskriminierung vermuten lassen. |
|||||||||
Kündigung eines Arbeitnehmers wegen HIV-Infektion
|
|||||||||
Nach einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg vom 13. Januar 2012, 6 Sa 2159/11, muss eine Kündigung eines Arbeitnehmers wegen einer HIV-Infektion nicht wegen eines Verstoßes gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz unwirksam sein. Hat vielmehr ein Arbeitgeber allgemein festgelegt, dass er in einem bestimmten Bereich (hier: in der Medikamentenherstellung) keine erkrankten Arbeitnehmer eingesetzt werden dürfen, so kann er einem an HIV erkrankten Arbeitnehmer in der Probezeit regelmäßig ohne weiteres kündigen. |
|||||||||
Stellenabbau: Konsequenzen für Arbeitnehmer
|
|||||||||
Artikel von Stefan Haas, Rechtsanwalt / Fachanwalt für Arbeitsrecht, veröffentlicht bei der IHK Nordschwarzwald. |
|||||||||
Entscheidungen gegen Arbeitnehmer
|
|||||||||
Nach einer Studie der Technischen Universität Darmstadt und der Freien Universität Berlin sind Entscheidungen gegen Arbeitnehmer umso wahrscheinlicher, je geringer die Arbeitslosigkeit am Gerichtsstandort ist und je weniger unterhaltsberechtigte Kinder die Arbeitnehmer haben. |
|||||||||
Betriebsübergang oder Betriebsstilllegung
|
|||||||||
Arbeitsverhältnisse können aus betriebsbedingten Gründen gekündigt werden. Ein solcher Grund etwa ist der Entschluss des Unternehmers, seinen Betrieb stillzulegen. Im Falle einer Betriebsstilllegung hat der Arbeitgeber zukünftig keinen Arbeitskräftebedarf mehr und darf sich von seinen Arbeitnehmern unter Einhaltung der maßgeblichen Fristen trennen. |
|||||||||
Dienstwagen und Leasing
|
|||||||||
Im Arbeitsverhältnis werden häufig Dienstwagen zur Verfügung gestellt. Unproblematisch sind in aller Regel die Fälle, in denen der Dienstwagen ausschließlich dienstlich genutzt werden darf. Es handelt sich dann um ein einfaches Arbeitsmittel, über das der Arbeitgeber im Zweifel jederzeit verfügen kann. |
|||||||||
Urlaub über den Tod hinaus?
|
|||||||||
Mit Urteil vom 20. September 2011 – 9 AZR 416/10 – hat das Bundesarbeitsgericht eigentlich eine Selbstverständlichkeit klargestellt: Mit dem Tod des Arbeitnehmers erlischt sein Urlaubsanspruch gegen den Arbeitgeber. |
|||||||||
Vertretungsbefristung bei körperlicher Abwesenheit
|
|||||||||
Arbeitgeber haben oft ein hohes Interesse daran, Arbeitnehmer befristet zu beschäftigen. Das Instrumentarium hierfür bietet unter anderem § 14 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (TzBfG). Gemäß § 14 Abs. 1 Nr. 3 TzBfG liegt ein sachlicher Grund für die Befristung vor, wenn „der Arbeitnehmer zur Vertretung eines anderen Arbeitnehmers beschäftigt wird“. |
|||||||||
Tanken an einer Selbstbedienungstankstelle
|
|||||||||
In einer Entscheidung vom 04. Mai 2011 hat sich der Bundesgerichtshof mit der Frage befasst, wann beim Tanken an einer Selbstbedienungstankstelle der Kaufvertrag zwischen dem Autofahrer und dem Tankstellenbetreiber zustande kommt. Hierzu verglich er diesen Vorgang mit dem Einkauf in einem Supermarkt. |
|||||||||
Kündigung bei unpünktlich gezahlter Miete
|
|||||||||
In einem Urteil vom 01. Juni 2011 hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass die andauernde und trotz wiederholter Abmahnung des Vermieters fortgesetzte verspätete Entrichtung der Mietzahlung durch den Mieter eine so gravierende Pflichtverletzung darstellt, dass sie eine Kündigung aus wichtigem Grund rechtfertigt. |
|||||||||
Mindestlohn - Wach- und Sicherheitsgewerbe
|
|||||||||
Laut Mitteilung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales haben alle Beschäftigten des Wach- und Sicherheitsgewerbes ab dem 01. Juni 2011 Anspruch auf einen Mindestlohn, dessen Höhe regional unterschiedlich ausfällt. Darüber hinaus ist eine stufenweise Anhebung geplant. Die zugrundeliegende Mindestlohnverordnung läuft zunächst bis zum 31. Dezember 2013. |
|||||||||
Kehrtwende in der Befristung
|
|||||||||
Angesichts wirtschaftlicher Unsicherheiten stellen viele Arbeitgeber Arbeitnehmer befristet ein. Das Instrumentarium hierfür steht mit § 14 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (TzBfG) zur Verfügung. |
|||||||||
Zugang der Kündigung an Ehegatten
|
|||||||||
Nach einem aktuellen Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 09. Juni 2011, Aktenzeichen: 6 AZR 687/09, reicht es aus, wenn ein Kündigungsschreiben dem Ehemann einer Arbeitnehmerin an seinem Arbeitsplatz übergeben wird. |
|||||||||
Freistellung unter Anrechnung auf Urlaubsansprüche
|
|||||||||
In der Praxis werden häufig Arbeitnehmer nach einer Kündigung unter Anrechnung auf noch bestehende Urlaubsansprüche von der Arbeitsleistung freigestellt. |
|||||||||
Heimliche Videoüberwachung eines Arbeitsplatzes
|
|||||||||
Nach einer Entscheidung des Arbeitsgerichts Düsseldorf vom 03. Mai 2011, Aktenzeichen: 11 Ca 7326/10, kommt eine heimliche Videoüberwachung eines Arbeitsplatzes nur in Betracht, wenn der Arbeitgeber aufgrund tatsächlicher, nachprüfbarer Anhaltspunkte einen Strafverdacht auf bestimmte Personen sowie eine bestimmte Tat konkretisieren kann. |
|||||||||
Kehrtwende in der Befristung
|
|||||||||
Angesichts wirtschaftlicher Unsicherheiten stellen viele Arbeitgeber Arbeitnehmer befristet ein. Das Instrumentarium hierfür steht mit § 14 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (TzBfG) zur Verfügung. |
|||||||||
Freistellung im Verhältnis zum Weiterbeschäftigung
|
|||||||||
Neben der Vergütungspflicht hat jeder Arbeitgeber die Verpflichtung, den Arbeitnehmer vertragsgemäß zu beschäftigen. Eine einseitige Freistellung des Arbeitnehmers ohne vertragliche Vereinbarung ist deshalb grundsätzlich nicht möglich, es sei denn, es liegen Gründe vor, die auch eine fristlose Kündigung rechtfertigen würden. |
|||||||||
Rückzahlung von Weiterbildungskosten
|
|||||||||
Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 19. Januar 2011 – 3 AZR 621/08 – bestätigt dieses seine bisherige Rechtsprechung, dass Rückzahlungsklauseln nach wie vor wirksam vereinbart werden können. |
|||||||||
BFH: Nachträglicher Einbau einer Gasanlage
|
|||||||||
Die Kosten für den nachträglichen Einbau einer Flüssiggasanlage in ein zur Privatnutzung überlassenes Dienstfahrzeug sind nicht als Sonderausstattungskosten in die Bemessungsgrundlage für die so genannte Ein-Prozent-Regelung zur pauschalen Berechnung des zu versteuernden geldwerten Vorteils einzubeziehen. |
|||||||||
Urlaub und Altersdiskriminierung
|
|||||||||
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verbietet eine Diskriminierung aus den im Gesetz genannten Gründen, insbesondere auch aus Gründen des Alters. Viele Arbeits- und Tarifverträge sehen vor, dass Arbeitnehmer mit zunehmendem Alter höhere Jahresurlaubsansprüche erwerben. |
|||||||||
Privatnutzung eines Dienstwagens
|
|||||||||
Nach einer neuen Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 14.12.2010 - 9 AZR 631/09 - erlischt das einem Arbeitnehmer vom Arbeitgeber eingeräumte Recht zur privaten Nutzung eines Dienstwagens im Falle einer längeren Arbeitsunfähigkeit des Arbeitnehmers mit dem Ablauf der Entgeltfortzahlungspflicht des Arbeitgebers. |
|||||||||
Weihnachtsgratifikation
|
|||||||||
Das Bundesarbeitgericht (BAG) hat im Dezember 2010 zwei neue, wichtige und unbedingt zu beachtende Urteile verkündet. |
|||||||||
Kleinbetriebsklausel und Kündigungsschutz
|
|||||||||
Arbeitsrecht: In einer aktuellen Entscheidung hat das Bundesarbeitsgericht erneut bestätigt, dass die sog. Kleinbetriebsklausel, wonach das Kündigungsschutzgesetz in der Regel nur auf Betriebe mit mehr als 10 Arbeitnehmern anwendbar ist, nicht gegen den grundrechtlichen Gleichheitsgrundsatz verstößt. |
|||||||||
Vorbereitung der Betriebsratswahl
|
|||||||||
Vorbereitung der Betriebsratswahl während der Arbeitszeit Nach einem Urteil des Arbeitsgerichts Kiel vom 16.09.2010, Aktenzeichen 5 Ca 1030d/10, dürfen Arbeitnehmer auch während der Arbeitszeit Betriebsratswahlen vorbereiten. Eine diesbezügliche Abmahnung des Arbeitgebers ist unwirksam. |
|||||||||
Mindestdauer des Mutterschaftsurlaubs
|
|||||||||
Das Europäische Parlament hat am 20.10.2010 in seiner ersten Lesung beschlossen, dass die Mindestdauer des Mutterschaftsurlaubs von 14 auf 20 Wochen ausgeweitet werden soll. In dieser Zeit sollen Frauen das volle Gehalt beziehen. |
|||||||||
Befristete Arbeitsverträge und Klagefrist
|
|||||||||
Arbeitsrecht: Ein befristeter Arbeitsvertrag ist nur dann während der Befristung ordentlich kündbar, wenn dies im Arbeitsvertrag vereinbart ist. |
|||||||||
Kündigungsfristen bei Arbeitsverhältnissen
|
|||||||||
Arbeitsrecht: § 622 BGB regelt die Kündigungsfristen bei Arbeitsverhältnissen. Oftmals entstehen diesbezüglich Missverständnisse. Die Grundkündigungsfrist beträgt vier Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats. Diese Frist gilt für beide Parteien, also Arbeitnehmer und Arbeitgeber. |
|||||||||
Neues zur (dreiwöchigen) Klagefrist des § 4 KSchG
|
|||||||||
Arbeitsrecht: Arbeitsverhältnisse, die dem KSchG unterliegen, können nur aus den im Gesetz genannten Gründen gekündigt werden. Liegen solche Gründe nicht vor, ist die Kündigung „sozial ungerechtfertigt“ und deshalb rechtsunwirksam. Allerdings muss der Arbeitnehmer diese - und zwischenzeitlich auch jede weitere - Unwirksamkeit der Kündigung gemäß § 4 KSchG innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung durch Klage bei dem Arbeitsgericht geltend machen. Versäumt er diese Frist, gilt die Kündigung gemäß § 7 KSchG als rechtswirksam. |
|||||||||
3-Wochen-Frist für Arbeitgeber-Kündigungen
|
|||||||||
Arbeitsrecht: In einer aktuellen Entscheidung vom 01.09.2010, Az.: 5 AZR 700/09, hat das BAG wiederholt bestätigt, dass grundsätzlich alle Arbeitgeber-Kündigungen innerhalb einer 3-Wochen-Frist durch eine Kündigungsschutzklage angegriffen werden müssen. Dies gilt auch dann, wenn die Kündigung eine zu kurze Kündigungsfrist beinhaltet. Wird nicht innerhalb der 3-Wochen-Frist Klage erhoben, dann gilt die mit zu kurzer Frist ausgesprochene Kündigung als rechtswirksam und beendet das Arbeitsverhältnis zum „falschen“ Termin. |
|||||||||
Gesetzentwurf zum Beschäftigtendatenschutz
|
|||||||||
Arbeitsrecht: Das Bundeskabinett hat am 25.8.2010 den Entwurf eines Gesetzes zur Regelung des Beschäftigtendatenschutzes beschlossen. In einem eigenen Kapitel (§§ 32 bis 32l) des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sollen z.B. das Fragerecht des Arbeitgebers und die Zulässigkeit ärztlicher Untersuchungen, der Videoüberwachung und des Einsatzes von Ortungssystemen geregelt werden. Eine heimliche Videoüberwachung soll künftig generell unzulässig sein. |
|||||||||
Teilzeitanspruch im Arbeitsverhältnis
|
|||||||||
Arbeitsrecht: Im deutschen Arbeitsrecht gilt der Grundsatz, dass jeder Beschäftigte einen Anspruch hat, in Teilzeit zu arbeiten. Dieser Grundsatz gilt nicht nur für Vollzeitbeschäftigte, sondern auch für Teilzeitbeschäftigte. Bislang fehlt eine Gegenüberstellung, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den nebeneinander stehenden Ansprüchen auf einen Blick zu erkennen. |
|||||||||
Aktuelles zum Wettbewerbsverbot
|
|||||||||
Arbeitsrecht: Arbeitgeber haben bei Arbeitnehmern in gehobenen Positionen oftmals ein Interesse daran, dass diese Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht unmittelbar zum Wettbewerb wechseln. In Arbeitsverträgen findet sich deshalb häufig die Vereinbarung eines so genannten nachvertraglichen Wettbewerbsverbots. |
|||||||||
Tatort „Telefonbelästigung durch Werbeanrufe"
|
|||||||||
Tatort „Telefonbelästigung durch Werbeanrufe, was kann ich tun?“ |
|||||||||
Direktversicherung des Arbeitnehmers bei Insolvenz
|
|||||||||
Arbeitsrecht: Lebensversicherung (Direktversicherung) des Arbeitnehmers im Insolvenzverfahren |
|||||||||
Lohnanspruch trotz Vulkanausbruchs?
|
|||||||||
Arbeitsrecht: Erhält der Arbeitnehmer, der aufgrund des Flugverbots nicht aus dem Urlaub zurückreisen und deshalb seine Arbeit nicht wieder aufnehmen kann, gleichwohl Lohn? Behalten die Arbeitnehmer der durch das Flugverbot betroffenen Unternehmen (Flughafengesellschaften, Airlines) ihren Lohnanspruch, obwohl sie in folge höherer Gewalt nicht arbeiten können? |
|||||||||
Nebentätigkeitsverbot für Arbeitnehmer
|
|||||||||
Arbeitsrecht: Arbeitnehmern ist während eines bestehenden Arbeitsverhältnisses – auch ohne gesonderte vertragliche Regelung – jede Konkurrenztätigkeit zum Nachteil des Arbeitgebers untersagt. |
|||||||||
Zusatzurlaub für Schwerbehinderte verfällt nicht
|
|||||||||
Arbeitsrecht: Wir haben bereits (im Wirtschaftsspiegel vom 02. März 2009) über die Rechtsprechung des EuGH zum Urlaubsrecht berichtet. Nach einer Entscheidung des EuGH verfällt bei langzeiterkrankten Arbeitnehmern deren gesetzlicher Mindesturlaubsanspruch grundsätzlich nicht. |
|||||||||
Ersatzanspruch trotz Rücktritts vom Kaufvertrag
|
|||||||||
Nach einer aktuellen Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 14.04.2010 – Aktenzeichen: VII ZR 145/09 – kann ein Autokäufer trotz Rücktritts vom Kaufvertrag Ersatz des ihm entstandenen Nutzungsausfalls verlangen, wenn er ein gekauftes Fahrzeug wegen eines Sachmangels nicht nutzen konnte. |
|||||||||
Gültigkeit von Klauseln in AGB von Auto-Kaufverträ
|
|||||||||
Ebenfalls am 14.04.2010 – Aktenzeichen: VII ZR 123/09 – hat der BGH entschieden, dass die üblichen Klauseln in AGB von Auto-Kaufverträgen, nach denen der Autoverkäufer einen pauschalierten Schadensersatz geltend machen könne, wirksam seien, sofern dem Autokäufer die Möglichkeit erhalten bliebe, einen geringeren Schaden nachzuweisen. |
|||||||||
Unser Service auch auf schadenfix.de
|
|||||||||
Moderne Anwaltskanzleien sind in der Lage, Ihnen ohne aufwändigen Kanzleibesuch und ohne nervenden Papierkrieg zu helfen. |
|||||||||
Fragen des Betriebsübergangs
|
|||||||||
In einer neuen Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 17.12.2009, Aktenzeichen: 8 AZR 1019/08, bleibt das Bundesarbeitsgericht seiner Linie in Fragen des Betriebsübergangs treu. |
|||||||||
Geplante Änderungen im Arbeits- und Sozialrecht
|
|||||||||
Arbeitsrecht: CDU, CSU und FDP haben am 26.10.2009 den gemeinsamen Koalitionsvertrag unterzeichnet. Die wichtigste Botschaft vorab: |
|||||||||
IT und Datenschutzrecht
|
|||||||||
Die Informationstechnologie ist aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Sie birgt aber auch erhebliche Gefahren und Rechtsprobleme, die gelöst werden müssen. Wir stehen Ihnen mit unserem Fachwissen und umfangreichen technischen Kenntnissen zur Verfügung. |
|||||||||
Arbeitszeugnisse aus Arbeitgebersicht
|
|||||||||
Arbeitsrecht: Jeder Arbeitnehmer hat bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses einen in § 109 GeWO gesetzlich geregelten Anspruch auf ein Arbeitszeugnis. |
|||||||||
Spielregeln bei betriebsbedingten Kündigungen
|
|||||||||
Arbeitsrecht: Der Beitrag soll dazu dienen, die durch das Gesetz und durch die Rechsprechung entwickelten Voraussetzungen einer betriebsbedingten Kündigung zu veranschaulichen. In den Betrieben, in denen das Kündigungsschutzgesetz Anwendung findet, hat Unkenntnis böse Überraschungen im Arbeitsgerichtsverfahren zufolge. Nur wer die Spielregeln kennt, kann im Voraus abwägen, ob eine betriebsbedingte Kündigung erfolgreich gerichtlich durchgesetzt werden kann. |
|||||||||
Übertragung der Elternzeit
|
|||||||||
Arbeitsrecht: Elternzeit kann nach dem Gesetz durch eine Arbeitnehmerin wegen der Geburt eines weiteren Kindes vorzeitig beendet werden. |
|||||||||
Das neue Mitarbeiterkapitalbeteiligungsgesetz
|
|||||||||
Am 13. Februar 2009 hat der Bundesrat dem Mitarbeiterkapitalbeteiligungs-Gesetz zugestimmt. Danach können sich Arbeitnehmer künftig stärker an ihrem Unternehmen beteiligen. So steigt künftig der Fördersatz für vermögenswirksame Leistungen, die in Beteiligungen angelegt werden, von 18% auf 20%. |
|||||||||
Impressums-Leitfaden
|
|||||||||
Das TMG erlegt bestimmten Diensteanbietern Anbieterkennzeichnungspflichten auf. |
|
||||||||
Urlaub trotz Krankheit?
|
|||||||||
Arbeitsrecht: Das Problem begegnet vielen Arbeitnehmern und Arbeitgebern immer wieder. Ein Arbeitnehmer erkrankt im laufenden Kalenderjahr und kann deshalb seine Arbeitsleistung über das ganze Kalenderjahr oder einige Monate hinweg nicht erbringen. Oftmals genesen Arbeitnehmer auch in den Folgemonaten nicht, so dass sich dann die Frage stellt, was aus dem Anspruch auf Erholungsurlaub wird. |
|||||||||
Pflege-Weiterentwicklungsgesetz
|
|||||||||
Arbeitsrecht: Zum 01.07.2008 ist das Pflegezeitgesetz in Kraft getreten. |
|||||||||
Elternzeit jetzt auch für Großeltern
|
|||||||||
Arbeitsrecht: Seit Anfang August 2007 hat das BEEG (Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz) das BETzGG (Bundeserziehungsgeldgesetz) abgelöst. Nach einer Mitteilung der Bundestagspressestelle vom 25. August 2008 soll das BEEG dahingehend erweitert werden, dass zukünftig auch Großeltern das Recht haben, in bestimmten Fällen Elternzeit in Anspruch zu nehmen, um ihre Enkel zu betreuen und damit die Eltern zu entlasten. In diesem Zusammenhang soll auch die Mindestbezugsdauer beim Elterngeld geändert werden und Nachteile für Wehrpflichtige bei der Berechnung des einkommensabhängigen Elterngeldes beseitigt werden. |
|||||||||
Arbeitszeit: Verringerung und Verteilung
|
|||||||||
Arbeitsrecht: Nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz kann ein Arbeitnehmer sein Verlangen auf Verringerung der regelmäßigen Arbeitszeit davon abhängig machen, dass der Arbeitgeber auch seinem Verteilungswunsch zustimmt. Dabei darf der Arbeitnehmer seinen Verteilungswunsch erstmals aufgrund des Ergebnisses der Erörterung mit dem Arbeitgeber äußern oder einen vorher geäußerten Verteilungswunsch ändern. Danach ist er hieran gebunden. |
|||||||||
Arbeitnehmer zweiter Klasse?
|
|||||||||
Geringfügig Beschäftigte, Arbeitnehmer zweiter Klasse? |
|||||||||
Urlaubsabgeltung bei zweiter Elternzeit
|
|||||||||
Urlaubsabgeltung auch bei nahtlos anschließender zweiter Elternzeit |
|||||||||
Aktuelles aus dem Kündigungsrecht
|
|||||||||
Arbeitsrecht: Erfahrungsgemäß bereitet der Ausspruch wirksamer arbeitgeberseitiger Kündigungen vielen Unternehmen große Schwierigkeiten. Es handelt sich um eine ausgesprochen komplexe Materie mit nahezu unübersehbarer Rechtsprechung. Zwei aktuell veröffentlichte Entscheidungen sind es Wert, besonders erwähnt zu werden. |
|||||||||
Schriftformerfordernis bei Kündigungen
|
|||||||||
Kündigungen genügen nur dann dem Schriftformerfordernis des § 623 BGB, wenn sie mit dem vollen Namen des Kündigenden unterschrieben sind. Die bloße Paraphierung mit einem Namenskürzel genügt daher nicht. Es ist allerdings auch nicht erforderlich, dass die Unterschrift lesbar ist. Vielmehr reicht es aus, wenn die Unterschrift als Namenszug erkennbar ist. Insoweit ist ein großzügiger Maßstab anzulegen. |
|||||||||
Minderleistungen als Kündigungsgrund
|
|||||||||
Arbeitsrecht: Minderleistungen können eine Kündigung rechtfertigen, wenn der Arbeitnehmer seine arbeitsvertraglichen Pflichten vorwerfbar dadurch verletzt, dass er fehlerhaft arbeitet. Hierfür reicht es jedoch nicht aus, dass er überdurchschnittlich viele Fehler macht. Eine längerfristige Überschreitung der durchschnittlichen Fehlerquote kann allerdings je nach Fehlerzahl, Art, Schwere und Folgen ein Indiz für eine vorwerfbare Verletzung der arbeitsvertraglichen Pflichten sein. |
|||||||||
Arbeitslosenversicherung - Beitragssenkung
|
|||||||||
Der Beitragsatz zur Arbeitslosenversicherung sinkt vom Jahr 2008 an von 4,2% auf 3,3%. Das hat der Bundestag am 16.11.2007 mit den Stimmen der Großen Koalition beschlossen. Unternehmer und Bürger werden damit nach Angaben der drei Regierungsparteien jährlich um 6,3 Milliarden Euro entlastet. |
|||||||||
Kündigungsschutzklage nach Arbeitgeberkündigung
|
|||||||||
Arbeitsrecht: „Das Bundesarbeitsgericht hat in einer brandaktuellen Entscheidung vom 06. September 2007 entschieden, dass ein Verzicht eines Arbeitnehmers auf die Erhebung einer Kündigungsschutzklage im unmittelbaren Anschluss an eine Arbeitgeberkündigung ohne Gegenleistung in einem ihm vom Arbeitgeber vorgelegten Formular unwirksam ist. |
|||||||||
Schriftformerfordernis bei Kündigungen
|
|||||||||
Kündigungen genügen nur dann dem Schriftformerfordernis des § 623 BGB, wenn sie mit dem vollen Namen des Kündigenden unterschrieben sind. Die bloße Paraphierung mit einem Namenskürzel genügt daher nicht. Es ist allerdings auch nicht erforderlich, dass die Unterschrift lesbar ist. Vielmehr reicht es aus, wenn die Unterschrift als Namenszug erkennbar ist. Insoweit ist ein großzügiger Maßstab anzulegen. |
|||||||||
Minderleistungen als Kündigungsgrund
|
|||||||||
Arbeitsrecht: Minderleistungen können eine Kündigung rechtfertigen, wenn der Arbeitnehmer seine arbeitsvertraglichen Pflichten vorwerfbar dadurch verletzt, dass er fehlerhaft arbeitet. Hierfür reicht es jedoch nicht aus, dass er überdurchschnittlich viele Fehler macht. Eine längerfristige Überschreitung der durchschnittlichen Fehlerquote kann allerdings je nach Fehlerzahl, Art, Schwere und Folgen ein Indiz für eine vorwerfbare Verletzung der arbeitsvertraglichen Pflichten sein. |
|||||||||
Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) im Fokus
|
|||||||||
Kaum ein anderes Gesetz hat in letzter Zeit so viel Staub aufgewirbelt wie das am 18. August 2006 in Kraft getretene AGG – heute auch schon „Arbeitgeber Grusel Gesetz“ genannt. |
|||||||||
BGH-Urteil zur Gewährleistung beim Pferdekauf
|
|||||||||
|
|||||||||
Sommer in der Kanzlei
|
|||||||||
"Genießen mit allen Sinnen", so war das Motto der Einladung zum diesjährigen Empfang der Kooperationspartner Haas & Partner, Rechtsanwälte, der Gossler, Gobert & Wolters Gruppe, internationale Versicherungsmakler und Dipl.Kfm. Wolfgang Heiliger, Steuerberater. |
|
||||||||
Pflege-Weiterentwicklungsgesetz
|
|||||||||
Arbeitsrechtliche Auswirkungen des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes vom 14. März 2008 |
|||||||||
|
|
|||||||||
(C) 2011 - Alle Rechte vorbehalten |
|||||||||